Donnerstag, April 5

Rezension: Tage wie diese

arena-verlag.de
Allgemeine Infos:

Englischer Titel: Let it snow
Autoren: John Green, Maureen Johnson, Lauren Myracle
Genre: Jugendroman
Verlag: Arena
Erscheindatum: Mai 2010
HC-Seiten: 397
ISBN: 9783401065441
Preis: 15,99€
Inhalt: 3 Geschichten




Cover

Das englische Cover (hier!) passt meiner Meinung nach sehr gut zum Buch, ist auch sehr schlicht gehalten und macht direkt Laune auf Weihnachten. Obwohl im Buch nichts im direkten Sinne verschenkt wird, enthalten die 3 verschiedenen Geschichten alle mindestens eine kleine Überraschung. Deshalb ist das englische Cover gut gewählt.

Aber auch das deutsche Cover (links) ist sehr schön, die Warmen Farben lassen gleich vermuten, dass es sich um eine Liebesgeschichte handeln muss. Bei diesem Cover erkennt man nicht sofort, dass es sich hier um Weihnachtsgeschichten handelt, was aber nicht weiter tragisch ist.
Mich wundert ein bisschen der türkis-grün blühende Baum, da das Buch ja im Winter spielt (und ich da noch nie einen blühenden Baum betrachten durfte).
Im allgemeinen kann man sich aber nicht über das Süße Motiv mit dem Pärchen, dem Baum und dem Café im Hintergrund beschweren, die Motive und die Farben harmonieren sehr gut miteinander.

Inhalt

  • Der Jubilee-Express
  • Ein Cheer unglaubliches Weihnachtswunder
  • Der Schutzheilige der Schwein
Das sind die 3 verschiedenen Titel, die mich sehr neugierig gemacht haben..
Alle 3 Teile sind Liebesgeschichten, die ein kleines Weihnachtswunder enthalten. Die Geschichten bauen auf verschiedenen Ereignissen auf, aber gehören alle zusammen. Nur in dieser Zusammenstellung sind sie komplett.

Es ist Heiligabend und Jubilee sitzt im Zug nach Florida, der sie zu ihren Großeltern bringen soll. In diesem Zug trifft sie auf ein paar verrückte Cheerleader und Jebb, der verzweifelt versucht seine Ex-Freundin zu erreichen. Nachderm der Zug aber wegen eines Schneesturms stecken bleibt, steigt Jubilee einfach aus und geht in ein Waffelhaus, mit dem Rest der Truppe im Schlepptau. Im Waffelhaus trifft sie auf Stuart und er lädt sie prompt zu sich nach Hause ein.
Die Cheerleader bleiben jedoch wo sie sind und wegen ihnen fahren dann in der zweiten Geschichte Tobin, JB und der Herzog, trotz meterhohen Schnee, mit ihrem Twister-Spiel ins Waffelhaus.
Aber auch Jeb ist dort und total fertig, weil er seine Ex-Freundin nicht erreichen kann. Die, in der dritten Geschichte, im selben Moment zu Hause sitzt und Tränen vergießt, weil Jeb sich nicht bei ihr meldet.
Aber es gibt noch mehr Zusammenhänge, die ihre dann selber erschließen dürft.



Schreibstil

Das Buch war sehr leicht und flüssig zu lesen. Es gab wenige Hintergrundinformationen und man musste nicht mitdenken und konnte richtig entspannen beim Lesen. Das Buch und die Charaktere sind sehr einfach gehalten und man sollte nicht zu viel erwarten. Das Buch wurde auch nicht langweilig, da es immer sehr lustig zuging, obwohl es praktisch immer am selben Ort spielte. Die Geschichten sind nicht sehr anspruchsvoll und so gibt es im großen und ganzen also nicht viel am Schreibstyl auszusetzen. Was mich en bisschen gestört hat war, dass der arme Jeb drei verschiedene Namen hat, sonst habe ich eigentlicht nichts, was bedeutend ist, zu bemängeln.

Meinung

Das Buch ist eine nette Abwechslung zu Fantasy-Romanen und Dystopien und mit dem Buch kann man einfach mal entspannen und sich dabei noch amüsieren, da es eine Menge lustige Stellen gibt. Man darf natürlich keinen Liebesroman mit viel Hintergrund und mit tollen Personen erwarten, es sind nämlich nur drei oberflächliche, kleine Geschichtchen, in denen das Thema Liebe im Vordergrund steht.
Aber die Geschichten sind sehr süß, ungewöhnlich und obwohl sie von 3 verschiedenen Autoren sind, sind sie super miteinander verknüpft.
Ich würde das Buch auch jeden Fall jedem weiterempfehlen, der sich im Winter gerne mit einem in eine Decke kuschelt und einen heißen Tee oder Kakao trinkt oder an jemanden sich einfach entspannen will und was zum Lachen braucht. Aber falls ich das Buch nochmal lesen würde, würde ich es mir für die Weihnachtszeit aufsparen, da es da immernoch am besten reinpasst.

Bewertung



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