Donnerstag, Mai 31

Rezension: Seventeen Moons - Kami Garcia & Margaret Stohl

Allgemeine Infos

randomhouse.de/cbt

Titel: Seventeen Moons - Eine unheilvolle Liebe

Englischer Titel: Beautiful Darkness
Autoren: Kami Garcia, Margaret Stohl
Genre: Jugendbuch/ Fantasy
Verlag: cbj
Erscheindatum: September 2011
HC-Seitenanzahl: 509
ISBN: 9783570138298
Preis: 18,99€

Der zweite Teil einer Trilogie.



Cover

Dieses mal ist das Cover wieder in wenigen Farben gehalten, trotzdem sticht das Cover meiner Meinung nach, besonders wegen dem vielen leuchtendem orange, sehr heraus. Aber auch das Blau (das auf echten Cover nicht so grell ist) ist nicht gerade unauffällig. Besonders toll finde ich wieder den Mond und den Raben. Das passt einfach, jedoch hat mir das Mädchen auf dem Cover von "Sixteen Moons" mehr gefallen, als auf diesem Cover.

Jedoch ist das Auge dieses Mal wieder ein richtiger "Eyecatcher". Richtig klasse und passend zum Buch, obwohl ich ja grüne Augen toller finde.

Aber ich muss sagen, auch das englisch Cover ist wieder sehr gelungen(hier!), auch wenn hier eher die Schrift im Vordergrund ist und nicht das "Bild". Aber auch die Treppen, die durch die tolle Schrift in den Hintergrund geraten passen super zum Buch. Und mir gefällt die hellblaue Schrift auf dem schwarz-weißen Cover, schließlich sieht man sowas nicht oft. Alles in allem, sprechen mich beide Cover sehr an.

Inhalt/ Charaktere

Seit Lena's erster Berufung zieht sie sich von Ethan, den sie eigentlich liebt, immer mehr zurück. Ethan versteht, dass sie traurig ist, weil ihr geliebter Onkel nun tot ist. Aber sie lässt auch niemanden anderen heran. Und obwohl Ethan jedes mal Schmerzen leidet, wenn sie sich zu Nahe kommen, versucht er alles um Lena wieder für sich zu gewinnen.

Dass ist jedoch nicht so leicht und es wird schwerer als Lena auf John Breed trifft, dieser scheint mit Lenas Cousine Ridley und Lena's Vorfahren Abraham was zu tun haben. Aber Lena hat so große Angst, dass die dunkle Macht in ihr die Obermacht gewinnt, sodass sie das nur sehr spät erkennt.
Als Lena sich mit Ridley und John auf den Weg zur Weltenschranke machen, wo es anscheinend kein gut und kein böse gibt, begibt sich Lena in große Gefahr.Zusammen mit seinem besten Freund Link und Oliva, die mehr ist als nur eine einfach Mitarbeiterin in der Bibliothek, folgt Ethan ihr in die Caster-Tunnel...

Ethan strengt sich im Buch immer an Lena zu verstehen, jedoch kommt es mir manchmal vor, als ob er ihre Gefühle als wichtiger  empfindet als ihre eigenen. Zudem finde ich seinen Charakter ein wenig einseitig, denn er ist oft nur sauer oder traurig. Ganz anders als bei Lena, den diese wechselt ihre Stimmung oft, denn in einem Monat ist sie ein verliebter Teenie und im nächsten Moment ist sie so verzweifelt, dass sie Bäume auf ihren Freund wirft. Dieses Temperament liebe ich an Lena so, und obwohl sie so stark ist, kommt sie auch oft einfach nur verletzlich rüber. So ist sie nicht "nur" ein Person, sondern etwas Besonderes, der bloß noch nicht weiß, was sie will. So verstehe, wieso Ethan sie sehr mag.
Trotzdem gab es auch Momente, bei denen sie mich wirklich aufgeregt hat, besonders wenn Ethan so süße Dinge gemacht hat oder sie mal besucht hat und sie war so eiskalt zu ihm. Das war für mich ein absolutes "NoGo" auch wenn ich Lena eigentlich mag. Deshalb freue ich mich schon auf den nächsten Teil, weil ich hoffe, dass Lena sich ein wenig verändert, nachdem sie sich wirklich berufen hat.



Erster Satz und Zitate

»Für mich war unsere Stadt, die versteckt im hintersten Winkel von South Carolina lag, eingezwängt in das feucht-schlammige Tal des Santee River, das Ende der Welt.«

»Nicht zu fassen. Professor Ashcroft hat mir zwar davon erzählt. aber selbst in meinen kühnsten Träumen hätte ich es mir nciht so ausgemalt. Bücher allein können anscheinend niemals eine richtige Vorstellung  von so einem Ort geben.«

(S.201)


»Liv sah zu mir hoch, damit ich sie küsste. Sie wartete darauf.
Keine Zitronen und kein Rosmarin, keine grünen Augen und schwarzen Haare. Nein, blaue Augen und blonde Haare...

(S.215)



Schreibstil

Hierzu kann ich sagen, dass der Schreibstil weder Zu anspruchsvoll, noch zu anspruchslos war. Die zwei Frauen haben sich sehr mit der Sprache angestrengt und immer eine unterschiedliche Wortwahl verwendet und es war nie einseitig.

Obwohl man sich schon nachdenken muss um der Geschichte zu folgen. Jedoch kann man die Handlungen und Gespräche meistens gut nachvollziehen und man kann Traum und Realität meist unterscheiden.
Zudem kommt hinzu, dass man wirklich nicht merkt, welche der beiden Autoren gerade geschrieben hat, wie schon beim ersten Teil. Die zwei ergänzen sich sehr gut.
Fasziniert bin ich immer noch, dass die beiden Frauen aus der Sichtweise eines Jungen erzählen und das ziemlich gut hinbekommen. Es klingt nicht total nach Mädchen, aber auch nicht nach einem Oberchecker, was mir sehr zuspricht. Sie haben sich sehr angestrengt sich in den Jungen hineinzuversetzen.

Fazit

Dieser Teil hat mich nicht mehr losgelassen, seitdem Ethan und seine zwei Freunde in den Tunneln verschwunden sind. Das Buch hat mich so gefesselt, als es richtig spannend wurde und zwar in den Castor-Tunneln, denn diese Idee ist schon mal richtig toll und es klang ganz und gar nicht nach einer Wanderung, sondern nach einem Richtigen Abenteuer. Ich habe mich richtig gefreut, als es endlich wieder mal Action gab, auch wenn es schon vorher ein paar Schock-Momente gegeben hat.

Außerdem fand ich diesen Teil zum Teil wirklich interessanter, als "Sixteen Moons", weil es nicht nur im Langweiligen Gatlin, wo einer feindseliger ist als der andere, gespielt hat. Die Autorinnen sind vor Ideen übergesprudelt und haben in diesem Buch eine ganz neue Welt aufgebaut, die einen zwingt, dass Buch zu Ende zu lesen, ohne es wegzulegen.
Zudem kommen neue Charaktere dazu, und einige Sachen, die eine brennend interessiert haben, werden endlich aufgeklärt und altere Charaktere werden besser erklärt oder man entdeckt nur eine neue Seite an ihnen.
Trotz allem gab es auch Momente, bei denen ich dachte: "OMG, wieso nur?" oder "Muss das nun sein?".
Alles in allem fand ich "Seventeen Moons" klasse und freue mich schon auf den nächsten Teil, der ja schon bald erscheint.
Ich finde es richtig schade, dass das Buch so lange auf meinem SuB lag und ich denke ich hätte es nicht bereut es schon vorher zu lesen.


Bewertung


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen