Freitag, Mai 24

Rezension: Dark Destiny - Jennifer Benkau


Quelle: script5.de
Titel: Dark Destiny
Autor: Jennifer Benkau
Genre: Dystopie
Verlag: Script5
Erschienen: März '13
Seitenanzahl [HC] : 464 Seiten
ISBN: 9783839001455
Preis: 18,95
Der zweite Teil einer Dilogie.

Hier findet ihr den Klappentext.
Und hier gibt es die Leseprobe.

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Erster Eindruck

Genial.
Und wieso? Nein, nicht wegen dem ähnlichen Cover, sondern wegen dem Titel, denn seit ich mit Dark

Canopy fertig war, musste ich dieses Buch haben und es gab nichts schöneres für mich als an der FBM letztes Jahr zu hören, dass die Fortsetzung von "Dark Canopy" tatsächlich "Dark Destiny" heißen wird.


Inhalt

Erster Satz: "Ich hatte immer gedacht, der erste gewonnene Gerichtsprozess würde meine Zweifel verstummen lassen."

Joy ist immer noch in der Gewalt der Rebellen und weigert sich ihnen wieder anzunähern, weil sie Neél getötet haben. So verbringt sie Tage in ihrer Zelle und verliert sich immer mehr.
Bis sie von dem jungen Rebellenclanführer Mathial erfährt, dass Neél noch lebt und dass Joy ihn sehen darf. Aber Neél ist nicht mehr der gleiche, er will Joy nicht sehen und verschließt sich vor ihr.
Doch die tapfere und starke Joy gibt nicht so schnell auf und tut alles dafür um hinter Mathials Rücken an Neél heranzukommen, auch wenn es ihr Leben kostet.

Meinung

Wie auch schon im ersten Teil, war ich total verzaubert von dem Schreibstil der Autorin, der die permanente, geladene Stimmung, die man über das Buch hinweg verfolgen konnte, gut rüber gebracht hat. Und diese sorgte bei mir für viele Gefühlshochs und -tiefs. Genau deshalb konnte ich mich auch dieses Mal nicht von Frau Benkau's Schreibstil losreißen. Und trotz vielen Gefühlen und einer tollen zur Schau Stellung einer düsteren Kulisse, war der Schreibstil einfach zu lesen und hat mich nicht mehr losgelassen.
Auch die Charaktere konnten mich wieder überzeugen, denn diese waren in der Situation total überzeugend. Vor allem von Joy, der Protagonistin, lernte man viele neue Facetten kennen, aber auch alte Gewohnheiten, wie ihren Mut und ihre Widerstandskraft kamen wieder zum Vorschein. Aber sie hat sich auch weiterentwickelt, im Gegensatz zu ihrem Gegenstück Neél. Joy ist merklich erwachsener geworden und hat viele Dinge akzeptiert, was ich ihr nicht zugetraut habe. Viele andere Charaktere sind aber die gleichen geblieben, was mir sehr gut gefallen hat, da ich oft nur ihr Verhalten vorhersehen konnte.
Denn die restliche Handlung blieb mir bis zu ihrer Ausführung total verschleiert, ich wusste nie was mich erwartet und wurde von Seite zu Seite überrascht, aber es hat total zum Buch gepasst, dass ja schon an sich eine sehr düstere und verschleierte Atmosphäre bietet, wobei ich einen leichten Abfall der Spannung im Gegensatz zum ersten Teil gespürt habe.
Und dann gibt es wieder andere Stellen, die zuerst furchtbar geladen waren und dann zutiefst traurig wurden, was die Stimmung noch verstärkte. Ich weiß gar nicht, wie oft ich geweint habe oder meine Gefühle nicht mehr unterdrücken konnte.
Da gab es aber noch dieses furchtbare, gar grausame Ende, - jeder, der dieses Buch lesen will, sollte sich darüber im klaren sein - dass wahrscheinlich nicht nur mich überfallen hat. Ich kann nur eins sagen, man sollte auf jeden Fall seine Fantasie einschalten.

Fazit

Mit "Dark Canopy" und "Dark Destiny" erschuf Jennifer Benkau eine einzigartige Welt, die die Leser gefangen nehmen sollte und es auch geschafft hat, auch wenn es vor allem der Auftakt und die Idee waren, der dafür sorgte, dass ich mich in die Idee verliebe.
Dieser einmalige Lesegenuss bietet dazu auch einen sehr flüssigen und leichten Schreibstil, der dennoch eine großartige Atmosphäre und eine spannende Handlung bietet. Und auch wenn man eindeutig eine einheitliche Geschichte vorfindet, die sich klasse ergänzt, bleibt die Handlung trotzdem bis zum Schluss undurchschaubar.
Und genau aus diesen Gründen finde ich es wirklich schade, dass die Geschichte um die tapfere und widerspenstige Joy und den gefühlvollen Neél endet und uns nur ein sehr offenes Ende bietet.
Trotz allem kann ich das allen Fans von Jugendbüchern und vor allem begeisterten Dystopienfans empfehlen, denn jeder der die Geschichte nicht liest, hat etwas großartiges verpasst.


Kommentare:

  1. Ich gebe dir recht, der Auftakt der Reihe war absolut grandios, aber leider konnte der zweite da nicht mehr so ganz mithalten. Naja die Messlatte lag eben auch ziemlich hoch. Die Welt um die Percents war hier einfach nicht mehr neu und ich fand schon, dass die Handlung stellenweise vorhersehbar war. Ein bisschen enttäuscht hat mich auch, was sie gefunden haben, nachdem sie aufgebrochen sind. Das war total unspektakulär.

    LG
    Anja

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    1. Kann ich teilweise echt Recht geben ;)

      Grüße Nata

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